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Die KUVA (am Foto: das 44er Haus) wurde vom Prüfungsausschuss kontrolliert

02.03.2017

Aktuelles aus dem Gemeinderat - März

geschrieben von Lukas Linemayr

Wer Mitglied in einem Leondinger Kulturverein ist, wird zukünftig mit Name, Adresse und Geburtstag an das Rathaus gemeldet - ansonsten bekommt der Kulturverein keine Förderung mehr. Außerdem im heutigen Gemeinderat: die eine oder andere überraschende Enthaltung.

 

Prüfungsbericht KUVA

Die KUVA ist das gemeindeeigene Kultur- und Veranstaltungsunternehmen. Die KUVA wurde 2014 gegründet und betreibt die Stadtgalerie 44er Haus, veranstaltet Events im Doppl:Punkt und veranstaltet den sprich:code und die leon.art.

Der Prüfungsausschuss hat die KUVA geprüft und sämtliche Ausgaben und Einnahmen der Jahre 2015 und 2016 analysiert. Empfohlen wird, das Angebot sowohl im bildnerischen als auch im musikalischen Bereich zu überdenken, um einen größeren Publikumszuspruch zu erzielen. Vor allem die Stadtplatzkonzerte in den letzten Jahren hatten aber großen Erfolg.

 

Neue Richtlinien zur Vergabe von Kulturförderungen

Es wurde ein neues Punktesystem zur Vergabe von Subventionen im Kulturbereich beschlossen. Der Vorschlag an sich wurde über ein Jahr im Kulturausschuss ausgearbeitet und hatte Hand und Fuß - mit einer Ausnahme: Kulturvereine sind zukünftig gezwungen, komplette Mitgliederlisten inklusive Adressen und Geburtsdaten an die Gemeinde zu melden, ansonsten gibt es keinerlei Subventionen der Gemeinde mehr. Es bestand die Sorge, dass die Vereine ansonsten Mitgliederzahlen erfinden.

Mit den neuen Richtlinien sollte eigentlich erreicht werden, die Förderungen projekt- und veranstaltungsbezogen zu bewerten, und weniger auf reine Mitgliederzahlen, die unter Umständen über die Aktivitäten von Vereinen gar nicht viel aussagen. Die Meldung sämtlicher Mitglieder inklusive aller Daten sehen wir datenschutzrechtlich bedenklich - und viele Vereine wollen ihre Mitgliederlisten eventuell auch nicht an andere Stellen weitergeben. Deswegen haben wir als einzige Fraktion im Leondinger Gemeinderat den neuen Richtlinien nicht zugestimmt.

 

FPÖ enthält sich teilweise bei Subvention an Pfarre Hart

In der Pfarre St. Johannes in Hart wurde letztes Jahr der sogenannte “Kost-Nix-Laden” für bedürftige Österreicher/innen und Asylwerber/innen eingerichtet. Durch die Abnutzung, die Verwendung als Lagerraum und so weiter sind nun Renovierungsarbeiten im Bereich von 5.000 Euro veranschlagt worden. Von der Pfarre wurde bei der Gemeinde um eine Subvention von 2.500 Euro angesucht. Gegen die Stimmen von drei FPÖ-Mandataren wurde die Subvention beschlossen.

 

Aktueller Stand bei der Neuverpachtung der Artrio-Bar

"4 bis 6 Bewerbungen" sind laut Bürgermeister eingegangen. Es wird eine Sitzung mit Mitgliedern aller Fraktionen geben, wo über die Entscheidung, wer zukünftiger Pächter oder zukünftige Pächterin wird, beraten wird.

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