Mitmachen! | Presse | Leonding kann mehr! 


Öffentliches Auflegen eines Stadtentwicklungskonzepts

Es muss entschieden werden, wohin Leonding möchte, vor allem was die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner betrifft - wobei weder ewiges Wachstum noch totaler Stillstand gangbare Wege sind. Ebenso sind Konzepte für die einzelnen Stadtteile dringend erforderlich. Hier sollte vor allem auf die Infrastruktur Wert gelegt werden.

Verdichtung

Wo entsprechende Infrastruktur gegeben ist, sollte eine maßvolle Verdichtung der Bebauung unter möglichst großer Einbeziehung der ansässigen Bevölkerung stattfinden.

Plätze ohne Konsumzwang

Wir haben in Leonding sehr viel Gegend, aber sehr wenig öffentlichen Raum! Mehr Plätze und Freiräume ohne Konsumzwang sollten geschaffen werden. Auch sogenannte “Fetzenwiesen” (= offene, unbetreute Flächen) sind erhaltenswert.

Jugendzentren

Stadtteile ohne Jugendzentren, wie zum Beispiel Doppl, die Gegend um den Larnhauserweg oder Berg, müssen mit entsprechender Infrastruktur versorgt werden.

Grünflächen und Erholungsgebiete

Grünflächen sind absolut notwendig für ein qualitätsvolles Leben in einer großen Stadt. Es ist darauf zu achten, dass vor allem in bevölkerungsreichen Stadtteilen entsprechend große grüne “Oasen” erhalten bleiben. Die Flächen sollen nicht einfach nur “schön” sein, sondern sollten zum Verweilen, Spielen, Sitzen und Liegen einladen!

Ein leistbarer Start für die Jugend

Durch die herrschende Wohnungsknappheit ist es für viele junge Menschen ohne Unterstützung fast nicht mehr möglich, einen Haushalt zu gründen. Wir sprechen uns für eine gezielte Vergabe von Startwohnungen aus.

Zentrale Vermittlung

von Leondinger Wohnraum: Momentan müssen sich Wohnungssuchende bei jedem einzelnen Bauträger extra registrieren. Wir schlagen ein zentrales Register vor, das Angebot und Nachfrage einfacher zusammenführt.

Wenn möglich: Baustellen vermeiden

Es gibt kaum etwas, das die Lebensqualität so sehr einschränkt, wie eine ewige Baustelle vor der Haustür. Immer wieder kommt es vor, dass Straßenabschnitte nacheinander einzeln für Wasser, Fernwärme und Internet aufgerissen werden müssen. Andere Gemeinden zeigen, dass es durch vorausschauendes Bauen und Vorbereiten von Leerverrohrungen durchaus möglich ist, die Anzahl der Baustellen gering zu halten.

e-Mobilität

Bei Tiefgaragen sollte dafür gesorgt werden, dass jedem Nutzer und jeder Nutzerin genügend Steckdosen zur Verfügung stehen. Das ist die Grundvoraussetzung für e-Mobilität!

Fahrradabstellplätze

Die Gemeinde sollte Bauträger dazu auffordern genügend Platz zum Abstellen für Fahrräder zu schaffen.

weiter zum nächsten Thema: Transparenz »