Mitmachen! | Presse | Leonding kann mehr! 

Fragestunde

Frag Sven!


Sven, warum kandidierst du?

von anonym


In Leonding steckt unglaublich viel Potenzial. Leonding hat durch die Einwohnerzahl relativ große finanzielle Mittel un... weiterlesen

Sven, warum kandidierst du?

von anonym


In Leonding steckt unglaublich viel Potenzial. Leonding hat durch die Einwohnerzahl relativ große finanzielle Mittel und zusätzlich leben hier aufgeschlossene Menschen, die bereit sind, Leonding nachhaltig zu gestalten. Leonding kann bezüglich Verkehr, Wohnen und Energie ein Vorzeigeprojekt werden.

Als Bürgermeister würde ich gerne eine moderne, innovative und gleichzeitig solidarische Gemeinde repräsentieren.


Diese Antwort verlinken


Sven, wenn du die Möglichkeit hättest, drei Sachen an Leonding zu ändern. Was wäre das?

von anonym


Leonding wächst rasant, dadurch muss man vorausschauend planen. Der öffentliche Verkehr muss gestärkt werden, nu... weiterlesen

Sven, wenn du die Möglichkeit hättest, drei Sachen an Leonding zu ändern. Was wäre das?

von anonym


Leonding wächst rasant, dadurch muss man vorausschauend planen. 

Der öffentliche Verkehr muss gestärkt werden, nur wenn das Angebot da ist, wird es auch genutzt. Konkret muss das Linz-AG-Jahresticket billiger werden, die Taktung der Busse muss erhöht und durchschaubar werden und die Straßenbahn soll länger fahren. („Nachtbim“)

Wohnen muss leistbar bleiben. Bei maßvollem Wachstum muss der soziale Wohnbau forciert werden, da kann man bei Wohnungsgrößen und Startwohnungen für junge Menschen ansetzen.

Die Infrastruktur und die Nutzung des öffentliche Raumes muss mit dem Wachstum mithalten können. Mehr Menschen brauchen auch mehr öffentliche Flächen ohne Konsumzwang: Parks, Wiesen, Waldstücke als Treffpunkte zum Spielen, Sitzen, Liegen.

Und auch die Kinderbetreuung (Krabbelstuben, Kindergarten, Nachmittagsbetreuung) muss mit dem Bevölkerungswachstum mithalten können.


Diese Antwort verlinken


Sven, wie ist die aktuelle Situation von Asylwerbern in Leonding?

von anonym


Man muss unterscheiden zwischen den Asylwerbern in größeren Quartieren und Asylwerbern, die privat oder in Wohnungen u... weiterlesen

Sven, wie ist die aktuelle Situation von Asylwerbern in Leonding?

von anonym


Man muss unterscheiden zwischen den Asylwerbern in größeren Quartieren und Asylwerbern, die privat oder in Wohnungen untergebracht sind.

Nicht vergessen darf man auch die Menschen, die einen positiven Bescheid bekommen, also Menschen, die hier bleiben dürfen. Sie brauchen weiterhin Betreuung, da sie hier ganz neu anfangen müssen.

In der ehemaligen Pension Alexandra am Gaumberg leben 20 Menschen, im Leondinger Gemeindegebiet würde ich die Anzahl auf ca. 50 schätzen. Der Platz für 17 Syrer in St. Isidor steht leider seit Mai nicht mehr zur Verfügung.

Die Betreuung und die Integration funktioniert hervorragend, die Anteilnahme und das Verständnis der Bevölkerung ist überwältigend. Sofort haben sich Privatpersonen, Vereine, Pfarren, Werkstätten gefunden, die mithelfen. Seit einiger Zeit gibt es auch einen Leondinger Verein, der ausschließlich die Asylwerber unterstützt. Die Anforderungen sind vielfältig. Geldspenden, Sachspenden, Behördengänge, Deutschkurse, Fahrradreparaturen, juristische Beratung.

Von Gemeindeseite passiert hier eindeutig zu wenig. Kaum aktive Quartiersuche, kaum Aufklärung, kaum Information. Dabei hätte man den Gemeindebrief als starkes Medium. Es werden in den nächsten Jahren weitere Flüchtlinge zu uns kommen, es ist unsere Pflicht zu helfen. Eine Quote für Gemeinden wird höchstwahrscheinlich kommen, d.h. man sollte jetzt schon handeln, um nicht im Herbst überfordert zu sein.

Ich habe Leonding als aufgeklärte, offene, hilfsbereite Stadt erlebt, die Bevölkerung ist bereit zu helfen. Fast jeden Tag meldet sich jemand bei uns.

Dort, wo es die wenigsten Asylwerber gibt, oder gar keine, dort haben die Menschen am meisten Angst. Paradox. Ich biete seit Monaten Hass- und Angst-Postern in meiner Facebook-Umgebung an, mit mir meine Freunde im Asylwerberheim zu besuchen. Niemand hat dieses Angebot bisher angenommen. Es wird weiterhin an die Lügen der Parallelwelt geglaubt. Das ist schade, aber ich glaube fest daran, dass Österreich und Leonding es schaffen können eine Atmosphäre zu schaffen, wo niemand mehr Angst hat, sondern wo man merkt, dass man vom Helfen profitieren kann und dass helfen Spaß macht.


Diese Antwort verlinken


Sven, was tust du um zu einer grüneren Umwelt beizutragen?

von anonym


Fast alle Wege mit dem Rad fahren, Müll und insbesondere Plastikverpackungen vermeiden, biologisch und regional einkauf... weiterlesen

Sven, was tust du um zu einer grüneren Umwelt beizutragen?

von anonym


Fast alle Wege mit dem Rad fahren, Müll und insbesondere Plastikverpackungen vermeiden, biologisch und regional einkaufen, versuchen vernünftig zu heizen, Papier und sonstiges Verbrauchsmaterial sparen, versuchen keine unnützen Sachen zu kaufen, keine Wegwerfprodukte kaufen, qualitativ hochwertige Sachen kaufen (die halten länger). Außerdem ist mir bei Kleidung und Lebensmitteln aus fernen Ländern das Fair-Trade-Zeichen wichtig.


Ich versuche Vorbild für z.B. meine Kinder und meine Schüler*innen zu sein, vermeide aber strikt den erhobenen Zeigefinger. :-)


Jedes Jahr helfe ich den Erdkröten in Leonding-Aichberg über die Straße, die würden sonst aussterben und ich züchte Schmetterlinge.



Diese Antwort verlinken


Sven, ich wohne im Zentrum und finde es schade, dass so selten etwas "los" ist. Was wollen die Grünen dagegen tun?

von anonym


Eine interessante Frage, danke dir! Leider schon wieder anonym. :-) Ich komm ja ein bisschen aus der Linze... weiterlesen

Sven, ich wohne im Zentrum und finde es schade, dass so selten etwas "los" ist. Was wollen die Grünen dagegen tun?

von anonym


Eine interessante Frage, danke dir! Leider schon wieder anonym. :-)
Ich komm ja ein bisschen aus der Linzer Altstadtszene und habe schon öfter mit dem Gedanken gespielt, hier was auszuprobieren. Nicht wenige versuchen mich immer noch zu überreden. :-)
Ich merke bei Gesprächen, dass der Bedarf nach einer lokalen alternativen Szene da ist. Linz ist zwar nicht weit und in Traun und Wels ist auch öfter was los, aber ich glaube, das Potenzial für Leonding ist da. Ich habe selbst bisher 3 Konzerte im Rathauskeller veranstaltet und es war gar nicht so schwierig, den Raum vollzukriegen. (>100 Leute) Die Stadtplatzkonzerte waren dieses Jahr auch ein bisschen innovativer als bisher. Ich hoffe, dass bleibt so. Die Leondinger kuva.at macht das sehr gut! Vielleicht braucht eine originelle Fortgeh-Idee nur eine kleine Starthilfe seitens der Gemeinde. Das ehemalige Stadtcafe steht leer, mindestens das sollte wiederbelebt werden. Vor dem 44er-Haus auf Bierbänken sitzen ist auch ungemein gemütlich. Leider geht das nur bei ausgewählten Veranstaltungen. Ich bin fest davon überzeugt, dass ein mehr an Lokalen und Veranstaltungorten auch viel mehr Leute anziehen würde. Damit das Zentrum ein Zentrum wird.

Ein Erlebnis beschäftigt mich seit der leonart 2013: Ein Geschäftslokal des Abrissgebäudes Limesstr. 1 wurde für einige Zeit zur Festivalzentrale umfunktioniert und an zwei Tagen wurde dort gefeiert und über Kunst und Kultur geredet. Eine perfekte Location. (Ich war bei der Auflegerei beteiligt.) In vielen Städten der Welt nutzen Künstler*innen und Kulturvereine temporär solche Plätze als Atelier oder Ausstellungsraum. Das wär doch was.
Also: Es gibt viele Möglichkeiten, das zu fördern und wir werden das bestimmt tun.


Diese Antwort verlinken




Du hast auch eine Frage an Sven?

Jetzt fragen!

Timeline

Svens Geschichte



Intro


Frühe Jahre


2000er


2010er


Intro


Sven Schwerer ist Bürgermeisterkandidat der Grünen Leonding. Aktuell arbeitet der dreifache Vater als Mathematik- und Physiklehrer in Linz an einer Neuen Mittelschule. Er lebt mit seinen Kindern im Leondinger Stadtteil Reith.


leondingPlakat19206retuscheRZ

Red mit

Sven!